ei erneut hervorragenden Bedingungen – warme Luft und nur ein leichter Nordwind – fand am 23.06.2026 die 17. Auflage des Mittsommernachtseinzelzeitfahrens auf der Strecke Häger–Vosskotten–Häger über 17,24 km statt. Das schnelle Wetter versprach schon vor dem Start neue Bestzeiten, und die Fahrerinnen und Fahrer nutzten diese Vorlage eindrucksvoll.

Initiator und langjähriger Organisator Joachim Peyker war in diesem Jahr als Unterstützer und Fotograf an der Strecke im Einsatz. Zahlreiche Vereinsmitglieder an der Strecke sowie Fynn und insbesondere Philipp mit seinem ersten Einsatz als Vereinsdrohnenpiloten sorgten für eine besondere Atmosphäre und beeindruckende Bilder aus der Vogelperspektive.

Im Männerrennen kündigte Arno Lötter bereits im Vorfeld selbstbewusst an, Dauersieger und Vorjahressieger Patrick Altefrohne schlagen zu wollen – und ließ seinen Worten Taten folgen. Mit einer herausragenden Zeit von 21:35 Minuten und einem Schnitt von 47,93 km/h gewann Arno nicht nur das Rennen, sondern stellte zugleich einen neuen Streckenrekord auf. Patrick Altefrohne musste sich nach mehreren Jahren an der Spitze diesmal mit Rang zwei zufriedengeben, gefolgt von Max Leon Albrecht, der mit einer starken Leistung den dritten Platz belegte.

Bei den Frauen sorgte Jana Ronya Worsch bei ihrer ersten Teilnahme direkt für ein Ausrufezeichen. Sie fuhr ein sehr kontrolliertes und zugleich schnelles Rennen, setzte sich mit einer Zeit von 27:11 Minuten (38,05 km/h) an die Spitze und gewann damit das Frauenrennen 2026. Hinter Jana zeigte Kathrin Dette mit 27:16 Minuten (37,94 km/h) eine weitere starke Leistung und komplettierte zusammen mit Barbara Kissing (27:50 Minuten; 37,16 km/h) das Podium.

Spannend verlief auch das vereinsinterne Duell um den TFM‑Titel. Hinter den schnellen externen Startern sicherte sich Tim Sievers den Vereinsmeistertitel, indem er seinen eine Minute vor ihm gestarteten Vater Thomas auf der Strecke als „Zielscheibe“ nutzte und kurz vor Schluss tatsächlich noch einholte. Mit 23:13 Minuten (44,55 km/h) setzte Tim ein klares Zeichen und bestätigte seine derzeitige Topform, während Thomas mit 24:14 Minuten (42,69 km/h) ebenfalls eine sehr solide Zeit fuhr.

Insgesamt sorgte die Kombination aus Topbedingungen, starker Konkurrenz und hervorragender Stimmung für einen rundum gelungenen Rennabend. Gefeiert wurde dieses anschließend zusammen mit einem für alle Beteiligten wohlverdienten Eis.