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Noch nie so weit geschwommen

geschrieben von Anne Hassenjürgen am 14. Januar 2018

Noch nie so weit geschwommen

Warum sind 24h eigentlich so lang? Warum liege ich gerade nicht in meinem Bett? Und was um Himmels Willen hat mich dazu veranlasst 24h lang, in einem stickigen Hallenbad, ohne Schlaf so viele Meter wie möglich zu schwimmen?

Es gibt wohl kaum einen Schwimmer, der sich diese Fragen am Wochenende nicht gestellt hat.

Doch am Freitag Nachmittag war es soweit: Unser Team, bestehend aus 10 hochmotivierten Schwimmern, stand pünktlich am Beckenrand des Coebades und eröffnete mit dem ersten Dreierteam das 24h-Schwimmen. Nach anfänglichen Personalschwierigkeiten wurden wir teils sehr spontan, dafür aber umso tatkräftiger von unseren drei Nicht-Trifis unterstützt (An dieser Stelle herzlichen Dank an Lena, Fabian und Stefan!).

Unsere Taktik war klar: Es sollte in Dreierteams stundenweise und im 100er-Wechsel durchgeschwommen werden, sodass jeder Schwimmer zwei, in der Nacht einmal drei Stunden Pause zwischen seinen Schichten hatte.

Geteilt wurde die Bahn mit drei weiteren Mannschaften, darunter u.a. W+F Münster. Zu Beginn war es ein Kopf-an-Kopf Rennen mit dem Münsteraner Nachbarverein, oder wohl eher ein Wettkampf darum, wer länger im Wasserschatten des anderen mitbaden konnte. Denn die kraftsparende Wirkung, die ein ordentlicher Beinschlag mit sich bringen kann, rettete doch so manch einem die Nacht! Leider festigten W+F doch so nach und nach ihren Vorsprung, sodass wir uns auf Platz zwei positionierten.

Auch, wenn dem ein oder anderen Schwimmer der übrigen Teams die allgemeine Bahnenverkehrsordnung, insbesondere die generelle Überhol-und Wendenregulierung nicht ganz geläufig war, verlief der Wettkampf doch sehr harmonisch.

Zum Ende hin mussten nunmehr alle Kräfte mobilisiert werden! In den letzten drei Stunden waren nochmal alle gefragt, je mehr Schwimmer mit rotierten, desto länger konnten sich die anderen erholen!

Die Taktik ging auf: Denn so schwammen wir trotz Schlafmangel und mit einer Überdosis Chlor in der Lunge im Durchschnitt alle 100er unter 1:18min und legten insgesamt eine Strecke von 110.950m zurück. Damit landeten wir hinter W+F Münster schließlich auf Platz 2.

Dass wir mit dieser Distanz nicht nur von Münster bis nach Düsseldorf hätten schwimmen können, sondern auch in den letzten drei Jahren den Wettkampf gewonnen hätten, weckt doch Motivation für ein nächstes Mal, oder?

Auch wenn wir es nicht in jeder Minute gleich euphorisch zeigen konnten, so hat uns der Wettkampf doch großen Spaß gemacht!

Ob wir nächstes Jahr wieder antreten?

Das fragt uns am besten nochmal, wenn wir ausgeschlafen sind und die benebelnde Wirkung des Chlors nachgelassen hat ;-)

#amore

 

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