Saisonfinale der M4 - Abstieg perfekt gemacht

geschrieben von Thomas Sievers am 15. September 2017

Platz 3 in Riesenbeck, Platz 5 in Ratingen

Saisonfinale der M4 - Abstieg perfekt gemacht

Die schon die ganze Saison schwelende Personalknappheit vor allem in der M3 wirkte sich auch im Finale der Regionalliga für die M4 aus: Als am Vorabend des Riesenbeck-Wettkampfs die Nachricht eintraf, dass die M3 am Folgetag in Krefeld keine Mannschaft würde stellen können, war damit der Abstieg der M3 in die Regionalliga und damit der der M4 aus der Regionalliga (nur eine Mannschaft je Verein ist pro Liga zulässig) besiegelt...

Es war also an der Zeit für eine sportliche Trotzreaktion. Markus Bischof, Johann Hensel, Gerriet Ohls und Thomas Sievers reisten bei einmal mehr besten äußeren Bedingungen an den Riesenbecker Torfmoorsee. Da die äußeren Bedingungen im Vorfeld nicht ganz so toll waren, durfte das Schwimmen mit Neoprenhülle durchgeführt werden. Hier kamen bis auf Thomas alle TriFinisher dicht beieinander im großen Mittelfeld aus dem torfgefärbten Gewässer geklettert und konnten sich aufs Rad schwingen. Gerriet und Johann konnten ihren Synchronwettkampf in einer guten Radgruppe fortsetzen und sich noch einige Plätze nach vorne arbeiten, während Markus etwas zurückfiel. Thomas kam fast drei Minuten später aus dem Wasser und musste hart arbeiten, um wieder Anschluss herzustellen. Wenig hilfreich dabei war allerdings, dass er eine enge Kurve deutlich zu schnell anfuhr und sich ins angrenzende Maisfeld überschlug - zum Glück ist aber weder Rad noch Athlet Schlimmes passiert und der Wettkampf konnte fortgesetzt werden.

Beim abschließenden Laufen konnten vor allem Johann und Thomas noch Kräfte mobilisieren und sich weiter nach vorne arbeiten. Am Ende lagen alle vier TriFinisher innerhalb  von gut vier Minuten im vorderen Mittelfeld auf den Plätzen 18 (Johann), 24 (Gerriet), 29 (Markus) und 32 (Thomas). Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung und etwas Glück bei den Platzziffern der Konkurrenz bedeutete dies den überraschenden dritten Platz - wahrhaftig ein sportliches Ausrufezeichen !

Leeeeeckeeeeer !!!!

Nur zwei Wochen darauf ging es bei ähnlich gutem Wetter (wenn auch etwas kühler) ins rheinische Ratingen. Um die Wurst ging es für die M4 zwar wahrhaftig nicht mehr, aber wenn's nur die Spaß an der Freud' ist, ist's ja auch ok.

Mit Julian Donnermeyer, Johann Hensel, Andi Jüdiges und Thomas Sievers standen erneut erfahrene Ligaathleten am Ratinger Angerbad. Wie so häufig zum Saisonende fand das Schwimmen also im Freibad und nicht im Freigewässer statt. Bei nur 1000m Schwimmen fallen die Abstände nach der Auftaktdisziplin in der Regel nicht so groß aus, und das war auch an diesem Tag keine Ausnahme. Johann kletterte nach 16:09 als Erster TriFi aus dem Wasser und hatte kaum mehr als zwei Minuten Rückstand auf den schnellsten Schwimmer.

Kurze Zeit später folgten Julian, Thomas und Andi (17:30) und holten sich ihr Rad aus der Wechselzone (die eine ziemlich lange Rad-Laufstrecke aufweist und direkt ab Radaufstieg eine recht eklige Kopfsteinpflasterpassage hat) ab. Von hier ging es weiter auf den recht profilierten 9,5km-Rundkurs (ca. 120 Höhemeter pro Runde und drei Wendepunkte), den es vier mal zu fahren galt. In Abwesenheit von Maisfeldern am Streckenrand konnte Thomas unbesorgt reintreten und sich zu Johann nach vorne arbeiten. Trotz des Streckenprofils konnte von windschattenfreiem Fahren aber kaum die Rede sein. Es bildete sich eine vielleicht 20 Mann starke Gruppe, aus der Johann und Thomas sich aber auch nicht deutlich absetzen konnten. Dahinter blieben Andi und Julian in Lauerstellung.

Mit einem sehr schnellen Wechsel konnte sich Johann dann nach dem Radabstieg sofort von der Gruppe lösen in seiner Paradedisziplin weitere Plätze nach vorne gut machen. Am Ende stand für ihn mit Platz 10 eine Top-Platzierung zu Buche. Thomas konnte mit einer ebenfalls guten Laufleistung den Abstand zu Johann etwa halten und folgte als 16. Andi und Julian liefen ebenfalls mit nahezu konstantem Abstand und fast auf Sichtweite zueinander die recht straßenlastige Laufstrecke durch und belegten die Plätze 40 und 43.

Dies bedeutete in der Endabrechnung für unsere Jungs einen erfreulichen fünften Platz in der Tageswertung und damit einen sehr zufriedenstellenden achten Platz in der Abschlusstabelle.

Kommentare (1)

  • Uwe Mende

    Uwe Mende

    16 September 2017 um 22:08 |
    Tipp-Topp, wie nennt man es? Courage? Standing?, wenn man trotz aussichtsloser Perspektive trotzdem eine Top-Leistung abruft. Freu mich für Euch, dass der Abschluss so gut geklappt hat. Grüsse

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