M3 beim Sprint in Mönchengladbach

geschrieben von Sascha Flockau am 21. Juni 2017

M3 beim Sprint in Mönchengladbach

Die dritte Station der NRW-Liga führte uns ins ferne Mönchengladbach. In die Feierlichkeiten des Rheydter Turmfestes eingebunden, musste die Marketingagentur scheinbar keine Kosten scheuen: So wurde kurzerhand ein 20 x 25 Meter großes Wettkampfbecken auf dem Marktplatz errichtet, in dem sich in zwei Startwellen die Starter der NRW-Liga messen konnten.

„Spontan“ auf 750m verlängert, kam der Schwimmpart einer Abkühlung an dem schönen Sommertag gleich. Tim und Sascha teilten sich die Bahn mit 4 Kölnern, auch Bene und Gerriet schwammen zusammen auf einer Bahn. Die vielen Augen der Zuschauer sahen von unseren TriFi-Männern zunächst Sascha dem aufgewühlten Becken entsteigen. Das Ziel, eine gute Gruppe zu erwischen vor Augen, ging es zügig den weiten Weg zur Wechselzone. Eine knappe Minute später erreichte Gerriet sein Rad, Tim und Bene folgten mit etwas Sicherheitsabstand.

Auf dem winkeligen Innenstadtkurs, den es fünf Mal zu fahren gab, kam es jedoch nicht zu der erhofften Gruppenbildung. So kämpften die vier in kleinen 3er bis 4er-Gruppen um eine gute Ausgangsposition für den anschließenden 5km Lauf.

Für die 4 Runden durch das Zuschauerspalier in der Innenstadt benötigte Sascha letztendlich die geringste Zeit, so dass er als erster TriFi die Ziellinie überlaufen konnte. „Das hat richtig Bock gemacht“, meinte der 38-jährige im Ziel. Gerriet beendete wenige Plätze nach ihm das Rennen und war froh über das gereichte kühle Wasser. Richtig spannend machten es Tim und Bene, die nahezu gleichauf den Rheydter Marktplatz umrundeten. Tim war es letztendlich, der die Nase vorne hatte und kurz vor Bene das Ziel erreichte.

Da die zweite Hälfte des Feldes zeitversetzt startete, war eine genaue Aussage oder vielmehr ein genaueres Gefühl zu Platzierung nicht möglich. Also wurde erst einmal eine Eisdiele überfallen, um besonders die mitgereisten Damen zu erheitern. Mit Eisbecher bewaffnet dann die Ernüchterung: 16. Platz. Das ist von 18 gestarteten Teams jetzt nicht das, was wir uns erhofft haben. Aber mit dem Wissen über die Leistungsdichte und der Gewissheit, dass jeder alles gegeben hat, war keiner lange traurig.

Das nächste Rennen wird im August in Hückeswagen entschieden, dann auf der Mitteldistanz und ohne Windschattenfreigabe. Es ist also nicht nur für Spannung, sondern auch für Abwechslung in der höchsten Liga in NRW gesorgt.

Kommentare (1)

  • Daniel Schürmann

    Daniel Schürmann

    22 Juni 2017 um 12:27 |
    Hey Jungs! Kopf hoch HuWa sieht die Welt schon ganz anders aus. Habe mich echt gefreut mal wieder mit euch am Start zu sein, und ganz besonders den ein oder anderen mal nicht in der Betreuerrolle zu sehen ;-)

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